Übersetzt heißt Obedience nichts anderes als "Gehorsam", man nennt es auch "Die hohe Schule der Unterordnung".

Zu den bekannten Bestandteilen wie Bei-Fuß-Gehen, Sitz, Platz aus der Bewegung, Bleib, Abrufen usw., kommen noch folgende interessante Elemente hinzu:

- Apportieren / auch von Metall
- Suchen von Gegenständen / Eigenidentifikation
- Positionswechsel auf Distanz / Sitz-Platz-Steh
- Vorausschicken in eine Box / Quadrat aus 4 Pylonen
- Wesensfestigkeit, vor allem gegenüber anderen Hunden
- Ablage / alle Hunde werden gleichzeitig abgelegt
- uvm.
 

Ein wesentlicher Unterschied zur Begleithundeprüfung, die allerdings Vorraussetzung zur Teilnahme an einer Obedience-Prüfung ist, ist der Ablauf einer Prüfung. Während bei der BH nach einem festen Schema geprüft wird, macht man bei einer Obedience-Prüfung alles nur auf Anweisung des Ringstewards. Dieser legt auch gemeinsam mit dem Richter das Laufschema für die Leinenführigkeit und Freifolge fest. Also erfährt man erst während der Prüfung, wie man laufen muss.